Wertungsrichter

Die Vorbereitungsarbeiten zu den Schweizer Tanzsport-Meisterschaften vom 3./4. Oktober 2020 laufen auf Hochtouren. Der Turniertanzklub Zürich (TTZ) ist im Auftrag des Schweizer Tanzsportverbandes STSV weiterhin auf Kurs und wird in der Mehrzweckhalle Wallisellen eine würdige Landesmeisterschaft präsentieren. In diesem Jahr stellt uns die Covid19-Pandemie bekanntlich vor neue Herausforderungen, denen sich sämtliche Veranstalter von Sportevents stellen müssen. Nebst den Schutzkonzepten, die vom Kanton Zürich genehmigt werden, müssen bei der SM auch andere Aspekte komplett neu beurteilt werden.

Darunter fällt auch die Nomination des Wertungsgerichts, das in der Verantwortung des STSV liegt und üblicherweise aus ausländischen Fachpersonen mit WDSF-Lizenz zusammengestellt ist. Der STSV-Vorstand beobachtet die internationale Entwicklung der Infektionszahlen, nimmt die Massnahmen der Schweiz und anderer Länder mit hoher Aufmerksamkeit zur Kenntnis. Von den neun eingeladenen Wertungsrichtern aus neun verschiedenen europäischen Ländern wären drei Wochen vor der SM nur gerade vier Personen verfügbar. Die einen kommen aus Ländern, die gemäss der aktuellen BAG-Liste nach der Einreise zunächst in Quarantäne müssten, andere drohte die Quarantäne nach ihrer Rückkehr aus der Schweiz.

Da die Entwicklung bis anfangs Oktober nicht abschätzbar ist, hat der Vorstand anlässlich seiner Sitzung vom 12. September beschlossen, sämtliche ausländischen Wertungsrichter wieder auszuladen. Alle 24 lizenzierten Schweizerinnen und Schweizer mit einer gültigen STSV- oder WDSF-Lizenz erhielten einen dringenden Appell, ob sie an diesem ersten Oktober-Weekend verfügbar sind und eingesetzt werden können. Bei jedem SM-Wettkampf sollen 11 Schweizer Wertungsrichter eingesetzt werden. Stehen mehr als 11 Schweizer Wertungsrichter zur Verfügung, so werden sie  am Wettkampftag per Los-Entscheid den verschiedenen Kategorien zugelost. Es wird vorab sichergestellt, dass Einschränkungen bezüglich Interessenskonflikte berücksichtigt sind.

Spezielle Zeiten verlangen spezielle Lösungen. Der Vorstand ist überzeugt, dass diese Massnahme die Durchführung der Schweizer Meisterschaften einerseits sicherstellt und aufgrund der Transparenz dieser besonderen Lösung anderseits auch dem Fairplay-Gedanken entspricht.